Praktikum Industrie 4.0Industry 4.0 Laboratory

Praktikum Industrie 4.0 (Sommersemester 2017)

Dozent Eckehard Steinbach, Klaus Diepold, Martin Maier, Andreas Herkersdorf, Mikhail Vilgelm, Wolfgang Kellerer, Bernhard Seeber, Georg Sigl, Christoph Bachhuber, Michael Zwick, Andreas Oeldemann, Samuel Clapp, Matthias Hiller
Hörerkreis siehe TUMonline
Vortragssprache Deutsch
Umfang 4 SWS
Termine siehe TUMonline
Anmeldung siehe TUMonline

Teilnahmekriterien


Ziel (erwartete Lernergebnisse und erworbene Kompetenzen)

Nach der Teilnahme an den Modulveranstaltungen sind die Studierenden in der Lage, ein Rapid Prototyping Werkzeug basierend auf Simulink zu verwenden um Signale in Echtzeit aufzunehmen, zu verarbeiten und wiederzugeben. Ausserdem sind die Teilnehmer in der Lage die Einflüsse von Paketvermittlungsnetzen und –knoten auf Bandbreite und Latenz abzurufen und zu beschreiben. Des Weiteren können die Studierenden aussagekräftige Messreihen durchführen und analysieren. Weiterhin sind sie in der Lage, die Performanz- und Flexibilitätseigenschaften verschiedener Implementierungskonzepte von Paketvermittlungsknoten zu verstehen. Sie können die Latenzen in Videoübertragungen darstellen und Teile einer Videoverzögerungsmessung implementieren. Weiterhin kennen sie RFID-Systeme, verstehen sicherheitsrelevante Konzepte und können einen kryptografischen Algorithmus anwenden. Darüber hinaus können die Studierenden auditorische Displays und deren perzeptuelle Eigenschaften analysieren. Schließlich können sie die elementaren Schritte von 3D-Druck erklären und Störeinflüsse erkennen und klassifizieren.

Inhalt

Schlüsselaspekte von Industrie 4.0: Virtualisierung, Echtzeitfähigkeit, Flexibilität und Modularität.
- Theorie und Praxis von Echtzeitanwendungen über Paketvermittlungsnetze, Messen des Einflusses von Netzwerkeffekten auf latenzkritische Regelungsanwendungen.
- Funktionsweise und Eigenschaften von Paketvermittlungsknoten in Hardware und Software.
- Theorie zu Verzögerung bei Videoübertragung, Implementierung einer Latenzmessung.
- Konzepte zu Vertraulichkeit und Datenschutz im Internet der Dinge, Anwendung eines kryptografischen Algorithmus in RFID-Verbindungen.
- Verwendung und Auslegung von auditorischen Displays im industriellen Umfeld.
- Datenverarbeitungskette, FDM-Verfahren und Unterdrückung von Störeinflüssen beim 3D-Druck.

Inhaltliche Voraussetzungen

Empfohlen werden Kenntnisse der Vorlesungen Signaldarstellung, Messsystem- und Sensortechnik, Regelungssysteme, und Kommunikationsnetze.

Lehr- und Lernmethode

Eigenständige Vorbereitung mit Skript. Kurzpräsentation durch die Betreuer, eigenständige Bearbeitung der Praktikumsversuche mit Hilfe des Skripts und
der empfohlenen Literatur in Studentengruppen zu 2 Studenten. Bei Problemen erfolgt Unterstützung durch den
Betreuer.

Studien-/Prüfungsleistungen

Die Studierenden weisen die Fähigkeit nach zur Implementation, Messung, Analyse und Bewertung von
(a) Echtzeitanwendungen über Paketvermittlungsnetze,
(b) Paketvermittlungsknoten in Hardware und Software,
(c) Verzögerung bei Videoübertragung,
(d) Vertraulichkeit und Datenschutz,
(e) auditorischen Displays, und
(f) FDM Verfahren und Unterdrückung von Störeinflüssen beim 3D-Druck
im industriellen Umfeld.
Die Laborleistung besteht aus Vorbereitung, Versuchsdurchführung und Datenauswertung mit schriftlicher Zusammenfassung.
Die Note ergibt sich aus dem Durchschnitt der Bewertung der Laborleistungen für die 6 Versuche.

Literatur

Entsprechende Literatur wird separat bei jedem Versuch angegeben.

Links

rendered: 2017-03-28 05:22:14